EU AI Act, Stand 28. August 2026

Artikel 50: Was Unternehmen jetzt wissen müssen.

Prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihre KI Anwendungen von den Transparenzpflichten betroffen sind.

02.08.2026Artikel 50 ist anwendbar

Seit dem 2. August 2026 gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI Anwendungen. Welche davon Ihr Unternehmen betreffen, hängt von Ihrer Rolle und vom konkreten Einsatz ab.

Die Einordnung

Nicht jede KI-Nutzung löst dieselbe Pflicht aus.

Artikel 50 des AI Acts bündelt mehrere Transparenzpflichten. Anbieter müssen bestimmte Systeme technisch so gestalten, dass Menschen KI-Interaktionen erkennen und künstlich erzeugte oder manipulierte Inhalte maschinenlesbar erkannt werden können. Betreiber müssen in bestimmten Einsatzsituationen selbst informieren oder kennzeichnen.

Anbieter

Das System richtig gestalten

Relevant sind besonders direkte KI-Interaktionen sowie Systeme, die synthetische Audio-, Bild-, Video- oder Textinhalte erzeugen oder verändern.

Betreiber

Menschen richtig informieren

Relevant sind besonders Emotionserkennung, biometrische Kategorisierung, Deepfakes und bestimmte KI-Texte zu Themen von öffentlichem Interesse.

Pflichten im Überblick

Vier Fragen entscheiden über den ersten Handlungsbedarf.

01

Interagieren Menschen direkt mit KI?

In der Regel muss spätestens bei der ersten Interaktion erkennbar sein, dass eine KI beteiligt ist. Das gilt nicht, wenn dies für eine aufmerksame Person offensichtlich ist.

02

Erzeugt oder verändert das System Inhalte?

Anbieter betroffener Systeme müssen Ausgaben in einem maschinenlesbaren Format markieren und als künstlich erzeugt oder manipuliert erkennbar machen.

03

Werden Menschen analysiert?

Betreiber von Emotionserkennung oder biometrischer Kategorisierung müssen betroffene Personen informieren. Daneben bleibt die DSGVO eigenständig zu prüfen.

04

Werden Deepfakes oder öffentliche Texte veröffentlicht?

Hier greifen Offenlegungspflichten mit gesetzlichen Ausnahmen und angepassten Anforderungen, etwa für redaktionell geprüfte Texte oder künstlerische Werke.

13 Fragen, etwa 5 Minuten

Welche Transparenzpflichten sollten Sie prüfen?

Beantworten Sie fünf kurze Einordnungsfragen einschließlich Transparenzkodex und acht Umsetzungsfragen. Danach erhalten Sie Ihre persönliche Ersteinschätzung.

Kostenlos und unverbindlich

Offizielle Quellen

Weiterführende Informationen der Europäischen Union und Bundesnetzagentur.

Stand 28. August 2026. Der Schnellcheck bietet eine erste Orientierung und ersetzt keine rechtliche Prüfung des Einzelfalls.

Persönlich besprechen

Lassen Sie uns Ihre Situation einordnen.

In einem ersten Gespräch klären wir, was bereits gut aufgestellt ist und wo Handlungsbedarf besteht.

Erstgespräch